Bildermethode – gehirngerechtes Lernen

Die Bildermethode ist neben der Akronymmethode, der Raummethode und der Methode der MindMaps die wichtigste Methode dieses Onlinekurses zu Lerntechniken überhaupt. Das ausführliche Einüben, also das Verknüpfen des Gelernten mit Bildern, ist entscheidend.

Das menschliche Gehirn denkt nicht in abstrakten Begriffen, sondern vielmehr in Bildern. Könnten wir in unsere Gehirne reinschauen, so wären manche entsetzt, denn wir Menschen sind einfacher strukturiert als wir glauben!

Du erinnerst Dich noch bestimmt an Deinen letzten Geburtstag sehr genau – weil dieses Ereignis mit Bildern statt mit abstrakten Begriffen verknüpft ist.

Versuchen wir, mit Bildern uns bestimmte Dinge besser zu merken. Du wirst sehen, es funktioniert!

Wichtig ist dabei, an folgendes zu denken:

  • Bilder
  • Richtig verknüpfen
  • Alle Sinne
  • Imagination
  • Nummerieren.

Dies erweitern wir mit der Powermethode.

  • Personifizieren
  • Objekte austauschen
  • Weben und kleben
  • Einfügen und stapeln
  • Romantisch und rabiat dabei sein.

LAMBERT-METHODE:

Das Gehirn denkt nicht in abstrakten Begriffen, sondern in Bildern. Wenn wir also unserem Gehirn abstrakte Begriffe beibringen wollen, diese aber in Bildern verpacken, so füttern wir unser Gehirn mit gehirngerechten Begriffen und überfrachten es nicht.

Aufgabe:

Versuchen wir, uns die wichtigsten Funktionen des Preises zu merken:

1.) Koordinationsfunktion (Abstimmung der einzelwirtschaftlichen Pläne von Anbietern und Nachfra- gern),

2.) Allokationsfunktion (Lenkung und Verteilung der Produktivkräfte auf die vom Verbraucher ge- wünschten Güterarten / Produktionsrichtungen),

3.) Informationsfunktion (Signal, an dem Anbieter und Nachfrager ihre Entscheidungen ausrichten)

4.) Rationierungsfunktion (Zuteilung der knappen Güter auf die Nachfrager mit der größten Kaufkraft)

5.) Selektionsfunktion (Auslese unter den Anbietern: Wer kann zu welchem Preis noch am Markt mithalten?)

6.) Gleichgewichtsfunktion (Markträumung, Ausgleich von Angebot und Nachfrage)

7.) Distributionsfunktion (Verteilung der Primäreinkommen, also Löhne, Mieten, Pachten, Zinsen und Gewinne)

Versuchen wir, diese sieben Preisfunktionen mit der POWER-Learning-Methode ins Langzeitgedächtnis zu kriegen, wir werden also

  • Personifizieren,
  • Objekte austauschen und platzieren,
  • Weben und Kleben,
  • Einfügen und Stapeln,
  • Romantisch und rabiat dabei sein.

Was stellen Sie sich vor, wenn Sie an das Wort Koordinationsfunktion denken? Möglicherweise einen Mitarbeiter, der Pläne koordiniert, einen Beamten, der Dienstpläne aufstellt etc. Denken wir also einen Beamten. Wenn wir an den Beamten denken, so ist uns direkt das Wort Koordinationsfunktion geläufig. Woran denkst Du beim Wort Allokationsfunktion? Allokation heißt Verteilung. Denken wir uns doch z.B. eine Warteschlange in der Mitarbeiterkantine, um auf das Wort Koordinationsfunktion zu schließen. Und jetzt ist es wichtig, diese beiden Begriffe, nämlich Beamter (= Koordinationsfunktion) und Warteschlange (= Allokationsfunktion) entsprechend zu verknüpfen. Dies geschieht z.B. dadurch, dass der Beamte nicht an seinem Schreibtisch sitzt, sondern an der Warteschlange mit wartet. Weiter geht es mit der Informationsfunktion. Der Beamte informiert sich am Schwarzen Brett der Kantine über das heutige Essen. Prompt haben wir die drei Begriffe Koordinationsfunktion, Allokationsfunktion und Informationsfunktion uns gemerkt durch das Personifizieren, das Weben und Kleben und das Platzieren von Objekten. Die Rationierungsfunktion wird dadurch deutlich, dass einige Mitarbeiter nicht mehr das gewünschte Essen 1 erhalten, sondern nur noch Essen 2 und 3 in der Kantine vorhanden ist. Weiter geht es mit der Selektionsfunktion, so wird z.B. der Chef der Abteilung selektioniert (= ausgewählt), noch das letzte Essen 1 zu erhalten.

WIEDERHOLUNG:

Halten wir fest: Die Bildergeschichte funktioniert bisher so, dass unterschiedliche Menschen in einer Warteschlange (= Allokationsfunktion) warten, sich ein Beamter (= Koordinationsfunktion) informiert (= Informationsfunktion), die Essen nicht mehr alle ausreichen für alle Mitarbeiter (= Rationierungsfunktion) und aber ein spezieller Mitarbeiter, nämlich der Chef, ausgewählt wird, das letzte verfügbare Essen 1 zu erhalten (= Selektionsfunktion).

Weil es auf dem Boden rutschig ist, verliert der Beamte sein Gleichgewicht (= Gleichgewichtsfunktion), schließlich wird das Essen an die Mitarbeiter distribuiert (= verteilt) (= Distributionsfunktion).

Aufgabe:

Hast Du Dir die Bildergeschichte gemerkt? Sag bitte jetzt die Bildergeschichte von vorne nach hinten auf, und zwar ohne die Begriffe. Sag danach die Begriffe auf, und zwar ohne die Bilder. Sage schließlich die Begriffe von hinten nach vorne auf.

Du wirst merken, dass die Begriffe nicht nur alle bereits im Gehirn gespeichert, sondern vielmehr auch in der richtigen Reihenfolge vorhanden sind.

 

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