Internationale Rechnungslegung: 16.1 Prinzipien

16.1 Prinzipien

Aufgabe 61:

Am 31.12.2009 beträgt der Buchwert einer Maschine der Müller AG 500.000 €, der beizulegende Zeitwert (= fair value) liegt hingegen bei 600.000 €. Die Restnutzungsdauer beträgt zehn Jahre, eine lineare Abschreibung wird unterstellt. Am 31.12.2012 werden bei einer Überprüfung des Werts der Maschine die folgenden fair values festgestellt:

a) 450.000 €

b) 420.000 €

c) 400.000 €

d) 350.000 €

e) 300.000 €.

Gib an, wie die relevanten Posten am 31.12.2012 behandelt werden. Wende hierbei das Neubewertungsmodell an und buche eine anteilige Auflösung der Neubewertungsrücklage. In welchen Fällen ergeben sich hierbei Erfolgswirkungen? Gib außerdem die Beträge an.

Aufgabe 62:

Die Müller AG erwirbt eine Maschine und erzielt damit die in der folgenden Tabelle angegebenen Einzahlungsüberschüsse am Ende der Jahre 2009, 2010 und 2011.

Jahr

p = 0,4

p = 0,25

p = 0,35

Ende 09

100 000

150 000

210 000

Ende 10

120 000

130 000

180 000

Ende 11

90 000

130 000

150 000

Im Falle der Risikoscheu wird das Sicherheits-Äquivalent um 15 % vermindert, die Bewertung erfolgt zum Anfang des Jahres 2009. Der Kalkulationszins liegt bei 15 %.

a) Berechne den Nutzungswert nach der Sicherheits-Äquivalent-Methode, wenn die Unternehmung risikoneutral ist.

b) Berechne den Nutzungswert nach der Sicherheits-Äquivalent-Methode, wenn die Unternehmung risikoscheu ist.

 

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