Internationale Rechnungslegung: 5.3 Selbstkontrollaufgaben

5.3 Selbstkontrollaufgaben

Aufgabe 6:

Beschreibe die Inhalte der folgenden Bilanzpositionen nach IFRS. Wann werden sie bei einer AG gebildet?

  • Gezeichnetes Kapital
  • Kapitalrücklage
  • Neubewertungsrücklage.

Gib die jeweils maßgeblichen IAS-/IFRS-Standards an.

Aufgabe 7:

Wie werden Kosten für die Beschaffung von Eigenkapital nach IFRS behandelt? Wie erfolgt hingegen der Umgang nach HGB?

Aufgabe 8:

Die Fritzel-AG nimmt am 2. Januar 2009 einen Kredit auf mit einem Nennwert von 200.000 €, einem Nominalzins von 6 % und einem Disagio von 4 %. Die Zinszahlungen erfolgen nachschüssig, die Laufzeit beträgt vier Jahre.

a) Berechne den Effektivzins.

b) Stelle tabellarisch die Entwicklung der Verbindlichkeit ab Anfang des Jahres 2009 dar. Zeige insbesondere auch die Entwicklung der nominellen und der effektiven Zinsen sowie des Disagios auf. Beachte zusätzlich, dass eine endfällige Tilgung zum Nennwert vereinbart ist.

Aufgabe 9:

Ein Fabrikgebäude steht ab dem 31.12.2009 zum Verkauf. Der Buchwert liegt an diesem Tag bei 300.000 €, bewertet wird nach dem Anschaffungskostenmodell (= cost model). Am Ende des Jahres 2009 liegt der Fair Value bei 330.000 € (Aufgabenstellung a) bzw. bei 250.000 € (Fall b)). Veräußerungskosten entstehen jeweils in Höhe von 10.000 €, die Voraussetzungen für einen Ansatz als asset held for sale sind erfüllt.

a) Wie wird das Gebäude am 31.12.2009 bewertet, wenn der Fair Value bei 330.000 € liegt?

b) Wie wird das Gebäude am 31.12.2009 bewertet, wenn der Fair Value bei 250.000 € liegt?

c) Wie müsste man im Fall b) vorgehen, wenn das Gebäude ein Jahr später, also am 31.12.2010 noch vorhanden wäre, und der Fair Value (abzgl. Veräußerungskosten) auf 270.000 € gestiegen ist?

Aufgabe 10:

Von der Kups-AG wird ein Leasingvertrag abgeschlossen. Sie least eine Maschine, welche branchenüblich ist. Aus dem Vertrag geht folgendes hervor:

Beginn des Vertrags: 2.1.2011

Dauer des Leasingvertrags

(unkündbar währenddessen): acht Jahre

Leasingrate: jährlich 50.000 €

Nutzungsdauer der Maschine: zehn Jahre

Zinssatz des Leasinggebers: 10 %

Der beizulegende Zeitwert der Maschine entspricht dem Barwert der Mindestleasingzahlungen. Das rechtliche Eigentum an der Maschine geht am Ende der Leasingzeit nicht automatisch auf den Nehmer über. Es besteht am Ende auch keine Kaufoption. Die Kups-AG wendet im Sachanlagevermögen stets die lineare Abschreibung an.

a) Welche beiden Leasing-Formen unterscheidet man?

b) Ermittle den Barwert der Mindestleasingzahlungen.

c) Hat die Kups-AG die Maschine zu aktivieren?

d) Erstelle die Bilanzbewertung der Maschine. Ein Komponentenansatz komme nicht in Betracht.

e) Buche den Sachverhalt aus Sicht der Kups-AG.

 

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