Komponenten des Lageberichts

Der Lagebericht ist von Kapitalgesellschaften (GmbH, AG und KGaA) aufzustellen, ohne aber Teil des Jahresabschlusses zu sein. Die Formulierung des § 264 I 1 HGB ist hier nicht gerade sehr klar. 

Der Lagebericht hat die Aufgabe, die Lage des Unternehmens darzustellen und nicht etwa Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung darzustellen (wie es im Gegensatz hierzu der Anhang leisten muss). 

Der Inhalt des Lageberichts wird dargestellt im § 289 HGB. Es soll die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt werden, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird (§ 289 I 1 HGB). Unter anderem muss eingegangen werden auf (§ 289 II 1 HGB)

– Risikomanagementziele, 

– Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken,

– Forschung und Entwicklung und 

– bestehende Zweigniederlassungen der Gesellschaft. 

 Darüber hinaus müssen kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften im Lagebericht 

– das interne Kontrollsystem (IKS) als auch 

– das Risikomanagementsystem 

im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess beschreiben (§ 289 IV HGB).

LAMBERT-METHODE:

Hiermit handelt es sich um eine Schnittstelle zwischen dem Fach “Buchführung” und dem Fach “Ein internes Kontrollsystem sicherstellen”, welche beide in der Aufgabenstellung 1, also der Klausur 1, der Bilanzbuchhalterprüfung abgefragt werden.

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