Mikroökonomie: 2.7 Aufgaben zur Haushaltstheorie

2.7 Aufgaben zur Haushaltstheorie

Aufgabe 1:

Die Nachfrage nach Benzin betrage derzeit -0,8.

a) Interpretiere diesen Wert.

b) Was passiert, wenn der Preis des Benzins sich um 3 % erhöht?

c) Was passiert, wenn der Preis des Benzins um 4 % sinkt?

Aufgabe 2:

Ein Haushalt mit der Nutzenfunktion U(x,y) =x3/2y1/2 gebe sein gesamtes Einkommen m für den Konsum der beiden Güter mit den Preisen px und py aus.

a) Welches Güterbündel konsumiert dieser Haushalt bei den Preisen p= 3 , py = 1 und m = 8?

b) Wie hoch ist der maximale Nutzen dieses Haushalts?

Aufgabe 3:

Ein Haushalt mit der Nutzenfunktion U(x1,x2) = x11/2·x21/2 gebe sein gesamtes Einkommen m = 20 für den Konsum der beiden Güter mit den Preisen p1 = 25 und p2 = 2 aus.

a) Berechnen Sie die Nachfrage nach Gut 1 und die Nachfrage nach Gut 2.

b) Gehen Sie nun davon aus, dass sich der Preis von Gut 1 auf p1 = 50 erhöht. Berechnen Sie jeweils den Substitutionseffekt nach Slutzky und nach Hicks für Gut 1.

c) Berechnen Sie unter der obigen Annahme der Preiserhöhung jeweils den Einkommenseffekt nach Hicks und nach Slutzky für Gut 1.

d) Berechnen Sie jeweils den Gesamteffekt unter Annahme der Preiserhöhung.

Aufgabe 4:

Adrian hat für die Güter x1 und x2 die Nutzenfunktion U = min{3·x1, x2}. Sein Einkommen beträgt m = 11, die Preise der beiden Güter sind p1 = 5 und p2 = 2.

a) Berechnen Sie die Nachfrage jeweils nach Gut 1 und Gut 2.

b) Berechnen Sie Adrians maximalen Nutzen.

c) Berechnen Sie sowohl den Gesamteffekt als auch den Substitutionseffekt nach Hicks, wenn der Preis des Gutes 1 von p1 = 5 auf p1 = 16 steigt.

d) Berechne den Einkommenseffekt.

Aufgabe 5:

Der Mannheimer Student Robert B. kauft gerne Cola-Flaschen und Chips für abendliche Partys mit seinen Kommilitonen. Seine Freundin steckt ihm 10 € zu, mit denen er den nächsten Abend gestalten soll. Er bringt neun Flaschen Cola und zwei Tüten Chips mit. Im Semester später ändern Robert und seine Kommilitonen ihre Verbrauchsgewohnheiten und kaufen für dasselbe Geld drei Flaschen Cola und 14 Tüten Chips.

a) Welche Preise lagen zugrunde?

b) Wie lautet die Budgetgerade in Roberts Fall?

c) Welche optimale Nachfrage ergibt sich, wenn Roberts Nachfrage durch die Nutzenfunktion U(x,y)=x·y beschrieben wird (hierbei sei x die Menge an Cola-Flaschen und y die Menge an Chipstüten).

d) Ermittle die zugehörigen Nachfragefunktionen.

e) Handelt es sich bei Cola und Chips in Roberts Fall um Substitute oder um Komplemente?

Aufgabe 6:

Der Mannheimer Student Robert B. hat die Nutzenfunktion U(x,y) = lnx + 2·lny und verfügt über ein Einkommen von 300.000 €. Er konsumiert edle Golduhren (Stückpreis 500 €) und teure Designer-Jeans (Stückpreis 1.000 €). Wie lautet seine Konsumentscheidung?

 

Über Uns

Wir bieten seit 1994 Unterricht für BWL, VWL, Statistik und Mathematik. Mit uns bereiten Sie sich optimal auf Ihre Prüfung vor - kurz, knapp und auf den Punkt gebracht. Sie haben bei uns die Möglichkeit der Gruppenkurse und des Einzelunterrichts, der Präsenzkurse und der Skriptsammlungen.

Wer ist Online?

Im Moment ist niemand online.