Grundsätzliches zum Umlaufvermögen

Was ist das Umlaufvermögen? Was ist hier drin, was ist der Unterschied zum Anlagevermögen?

Das Umlaufvermögen besteht aus Vermögensgegenständen, welche nicht dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen (§ 247 II HGB  Umkehrschluss). Sie sollen vielmehr im Produktionsprozess untergehen. Dazu gehören folglich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und andere Vorräte, denn diese sollen im Produktionsprozess eingesetzt werden. Dazu gehört aber auch das Konto Bank bzw. Kasse, denn die liquiden Mittel sind nicht dazu bestimmt, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, sondern dienen gewissermaßen als Schmiermittel. Auch Forderungen sind nicht dazu bestimmt, dauernd im Unternehmen zu verbleiben, sondern sollen idealerweise umgewandelt werden in Zahlungseingänge. 

Weiterhin gehören gewisse Wertpapiere zum Umlaufvermögen. Sie sind nämlich dann Teil des Umlaufvermögens, wenn sie nicht dauernd dem Geschäftsbetrieb dienen. 

LAMBERT-REGEL:

Wenn Wertpapiere aus Beteiligungsgründen angeschafft werden, dienen sie dauernd dem Geschäftsbetrieb und gehören folglich zum Anlagevermögen

Werden sie hingegen aus Spekulationsgründen erworben, so dienen sie nicht dauernd dem Geschäftsbetrieb und gehören folglich zum Umlaufvermögen.

Insgesamt gehören Vorräte, Forderungen, Wertpapiere (welche nicht dauernd dem  Geschäftsbetrieb dienen sollen) und der Kassenbestand zum Umlaufvermögen.

 

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