Beschreibung
Was?
Manchmal ist eine mündliche Ergänzungsprüfung vonnöten, wenn aus den wirtschaftsbezogenen Qualifikationen, also aus
- Volks- und Betriebswirtschaft oder
- Rechnungswesen oder
- Recht und Steuern oder
- Unternehmensführung
genau eine Prüfung mit “mangelhaft” bewertet worden sein sollte (§ 4 VI Prüfungsordnung). Bei einem “ungenügend” gibt es keine mündliche Ergänzungsprüfung.
Die mündliche Ergänzungsprüfung soll höchstens 15 Minuten betragen und anwendungsbezogen durchgeführt werden.
Was Du können solltest …
Was Du z.B., aber nicht nur (also eine kleine Auswahl) draufhaben solltest — in dem einen Fach, in dem Du in die Ergänzungsprüfung musst:
Volks- und Betriebswirtschaft
Preis-Absatz-Funktion, staatliche Markteingriffe, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Konzept der Elastizitäten, Konzentration und Kooperation, Konzern, Kartell
Rechnungswesen
Externes Rechnungswesen: Ansatz, Ausweis und Bewertung von Vermögensgegenständen, gemildertes und strenges Niederstwertprinzip, Zusammensetzung der Anschaffungs- und Herstellungskosten
Internes Rechnungswesen (= Kostenrechnung): Kostenarten‑, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung, Äquivalenzziffernrechnung, differenzierende Zuschlagskalkulation, starre und flexible Plankostenrechnung
Recht und Steuern
BGB AT: Rechtsfähigkeit, Geschäftsfähigkeit, nichtige Rechtsgeschäfte, Anfechtung
Schuldrecht: Kaufvertrag, Werkvertrag, Dienstvertrag, Miet- und Pachtvertrag, Rechte und Pflichten der beteiligten Parteien
Sachenrecht: Besitz und Eigentum
Steuern: drei Haupttatbestände der Umsatzsteuer, Unterschied zwischen fehlender Steuerbarkeit und der Steuerbefreiung, inner- und außerbilanzielle Korrekturen, verdeckte Gewinnausschüttung und verdeckte Einlage, steuerliche Überleitungsrechnung, Option zur Körperschaftsteuer, gewerbesteuerliche Hinzurechnungen, Gewinn aus Gewerbebetrieb, Gewerbeertrag, Steuermessbetrag
Unternehmensführung
Betriebsorganisation: Planung, Aufbau- und Ablauforganisation, Benchmarking, Produktlebenszyklus, Erfahrungskurve, BCG-Matrix
Personalführung: ein- und mehrdimensionale Führungsstile, Maslowsche Bedürfnispyramide, Zweifaktorentheorie nach Herzberg, Management-by-Konzepte
Personalentwicklung: Stufenkonzept, Ausbildung, Vorschriften des BBiG, Fort- und Weiterbildung



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