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Gedächtnis
Das Gedächtnis eines Menschen lässt sich in drei Teile einteilen:
Dinge, die wir hören, bleiben in den nächsten ein bis zwei Sekunden im Ultra-Kurzzeitgedächtnis haften. Um sie hingegen ins Kurzzeitgedächtnis hinüber zu retten, muss man sie meistens ein bis zweimal nach ca. einer halben Minute wiederholen. Weil aber die wichtigen Dinge für eine Prüfung im Langzeitgedächtnis haften müssen, ist eine Rettung des Wissens vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis sehr wichtig. Oftmals funktioniert dies nur mit Anstrengung und mit vielen Wiederholungseinheiten.
LAMBERT-METHODE:
Und jetzt kommt der Trick. Wenn man abstrakte Begriffe nicht abstrakt lernt, sondern mit Bildern verknüpft, so wandern viele Begriffe nicht erst ins Ultra-Kurzzeitgedächtnis und müssen über das Kurzzeit- schließlich mühsam ins Langzeitgedächtnis hinüber gerettet werden, sondern wandern direkt und unmittelbar ins Langzeitgedächtnis.
Du wirst z.B. jetzt noch wissen (wenn Du älter bist als 25 Jahre), was Du am 11. September 2001 in den Nachmittagsstunden gemacht hast, ohne dass Du Dich anstrengend musst hierfür. Der Grund liegt darin, dass die Erinnerungen mit Bildern, mit Emotionen und mit Gefühlen verbunden sind. Diese richtig zu nutzen, ist Aufgabe der später besprochenen Bildermethode.
Das folgende Video wird Dir auch nochmal im nächsten Kapitel über Lerntypen beginnen. Hier aber schonmal der Film, weil es auch um die drei Formen des Gedächtnis geht.
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Motivation
Wir können nur etwas richtig lernen, wenn wir die nötige Motivation dafür aufbringen. Ohne die Motivation fehlt die Möglichkeit zur Konzentration, wir können uns etwas nicht oder nur schlecht merken. Die Motivation aber erlangen wir z.B. durch ganz konkrete Ereignisse, so z.B. durch die nächste Prüfung im Fach Mathematik, den nächsten Vortrag im Fach Biologie etc.
LAMBERT-METHODE:
Für welche Prüfung lernst Du? Warum hast Du Dich zur Prüfung angemeldet? Was soll der Abschluss, den Du mit der Prüfung anstrebst, bringen?