Wäh­rungs­um­rech­nung § 256a HGB: zwölf Fäl­le insgesamt

Was ist alles bei § 256a HGB zu beachten?

Für die Wäh­rungs­um­rech­nung nach § 256a HGB sind insg. vier gro­ße Fäl­le rele­vant. Die­se habe ich an ver­schie­de­nen Stel­len für Euch auf­be­rei­tet. Alle sind sie drin in mei­nen Online­kur­sen zur Bilan­zie­rung nach Han­dels­recht und nach Steu­er­recht, außer­dem bei mir auf You­Tube und Spotify.

  • Aktiv­sei­te

1. Wenn Fremd­wäh­rungs­for­de­run­gen am Abschluss­stich­tag höher bewer­tet wer­den könn­ten als bei Ent­ste­hung, so ist der § 256a HGB durch­zu­ge­hen (LAMBERT-KOCHREZEPT in vier Schrit­ten). Dies behand­le ich auch in einem mei­ner neu­es­ten Pod­casts, z.B. in mei­nem Spo­ti­fy-Account. Es han­delt sich hier um zwei Fäl­le, näm­lich bei kurz- und bei lang­fris­ti­gen Geschäften.

2. Wenn Fremd­wäh­rungs­for­de­run­gen am Abschluss­stich­tag hin­ge­gen nied­ri­ger bewer­tet wer­den könn­ten als bei Ent­ste­hung, so ist eine außer­plan­mä­ßi­ge Abschrei­bung / Teil­wert­ab­schrei­bung frag­lich. Hier muss dann das Nie­derstwert­prin­zip (gemil­dert bzw. streng) durch­ge­gan­gen wer­den, dies führt für sich gese­hen auf sechs Fäl­le (Anla­ge- und Umlauf­ver­mö­gen, dau­ern­de und nur vor­über­ge­hen­de Wert­min­de­rung, außer­dem noch die Unter­schei­dung in Finanz­an­la­gen und Sach­an­la­gen bzw. imma­te­ri­el­le Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de). Beach­te auch und insb. das BMF-Schr. v. 2.9.2016. Mehr dazu in mei­nem You­Tube-Kanal in die­sem Film zum Nie­derstwert­prin­zip.

  • Pas­siv­sei­te

1. Wenn Fremd­wäh­rungs­ver­bind­lich­kei­ten am Abschluss­stich­tag höher bewer­tet wer­den könn­ten als bei Ent­ste­hung, so ist eben­falls eine außer­plan­mä­ßi­ge Abschrei­bung / Teil­wert­ab­schrei­bung frag­lich. Auch hier sind dann zwei Fäl­le frag­lich. Beach­te auch und insb. das BMF-Schr. v. 2.9.2016.

2. Wenn Fremd­wäh­rungs­for­de­run­gen am Abschluss­stich­tag nied­ri­ger bewer­tet wer­den könn­ten als bei Ent­ste­hung, so ist der § 256a HGB durch­zu­ge­hen (LAMBERT-KOCHREZEPT in vier Schrit­ten). Auch hier lie­gen dann zwei Fäl­le bei bei kurz- und lang­fris­ti­gen Geschäften.

Ent­schei­den­de Neue­rung zur Ver­gan­gen­heit: ich schi­cke vor­be­rei­ten­de Vide­os vor dem Kurs an die Teil­neh­mer raus. Damit das Ler­nen sich nicht nur auf zwei-drei Tage erstreckt, son­dern schon mög­lichst früh los­ge­hen kann. Frü­he Anmel­dung lohnt sich also …

Also: ins­ge­samt sind es easy-peasy (2 + 6 + 2 + 2 = ) 12 Fäl­le. 😉

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