Rück­stel­lun­gen nach IAS 37

- schwieriger Teil des Fremdkapitals

Rück­stel­lun­gen sind stets ein rela­tiv schwie­ri­ges The­ma, weil es abhän­gig ist von per­sön­li­cher Ein­schät­zung und Bewer­tung. Es mag in der Theo­rie im Rah­men kon­kre­ter Auf­ga­ben­stel­lun­gen noch „rich­tig“ und „falsch“ hier geben, in der Pra­xis aller­dings spielt sich oft­mals in teils grö­ße­ren Band­brei­ten die rich­ti­ge Bewer­tung und der kor­rek­te Ansatz ab.

Reden wir über

  • Ansatz,
  • Aus­weis und
  • Bewer­tung

von Rück­stel­lun­gen nach IAS 37.

Wich­tig ist beim Ansatz von Rück­stel­lun­gen nach IAS/IFRS, dass die drei Ansatz­kri­te­ri­en des IAS 37.14 erfüllt sind, dass also

  • eine min­des­tens fak­ti­sche, wenn nicht sogar recht­li­che Ver­pflich­tung vorliegt,
  • der Abfluss von Res­sour­cen wahr­schein­lich ist und
  • die Höhe der Rück­stel­lung ver­läss­lich bewer­tet wer­den kann.

Der Aus­weis erfolgt nach IAS 1.54 (l) unter „Rück­stel­lun­gen“. Wei­ter­hin ist wich­tig, dass man sich Gedan­ken dar­über macht, ob die­se lang- oder kurz­fris­tig sind (IAS 1.60 und IAS 1.69).

Die Bewer­tung von Rück­stel­lun­gen erfolgt grund­sätz­lich mit der best­mög­li­chen Schät­zung (IAS 37.36). Hier kann es not­wen­dig sein, einen Erwar­tungs­wert zu bestim­men, außer­dem könn­te die Kal­ku­la­ti­on von Bar­wer­ten rele­vant sein, wenn eine Abzin­sung ins Spiel kommt. Insb. die Bewer­tung von Rück­stel­lun­gen nach IAS 37 ist ein wei­tes Feld.

  

Alles zum The­ma Rück­stel­lun­gen nach inter­na­tio­na­ler Rech­nungs­le­gung hier im Prak­ti­ker­kurs Rück­stel­lun­gen nach IAS/IFRS am 6. April 2023.

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16. Dezember 2022

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