Ech­ter vs. unech­ter Scha­den­er­satz und unrich­ti­ger Steu­er­aus­weis nach UStG – Klau­sur­be­spre­chung H 2019 Bilanzbuchhalter

Vase im Kauf­haus zer­dep­pern und umsatz­steu­er­li­che Kon­se­quen­zen.

Klau­sur­be­spre­chung H 2019 für Bilanz­buch­hal­ter – in der Auf­ga­be lässt ein Kind in einem Geschäft eine Vase fal­len, die­se geht kaputt. Die Mut­ter leis­tet, ohne zu mur­ren, Scha­den­er­satz. Das Unter­neh­men stellt der Mut­ter eine Rech­nung in Höhe des Scha­dens zzgl. Umsatz­steu­er. Nun han­delt es sich um einen ech­ten Scha­den­er­satz und damit liegt gar kei­ne Ent­gelt­lich­keit und also kei­ne steu­er­ba­re Leis­tung vor. Pro­ble­ma­tisch ist, dass das Unter­neh­men sehr wohl Umsatz­steu­er aus­ge­wie­sen hat­te, obwohl die Leis­tung gar nicht steu­er­bar ist.

Also geht man zu § 14c I UStG (unrich­ti­ger Steu­er­aus­weis). Wenn man 19 % Umsatz­steu­er aus­weist statt 0 %, so liegt ein unrich­ti­ger Steu­er­aus­weis vor. Die unrich­ti­ger­wei­se aus­ge­wie­se­ne Umsatz­steu­er wird sehr wohl geschul­det, die Steu­er­schuld­ner­schaft trifft den Unter­neh­mer (§ 13a I Nr. 1, 2. Altern. UStG).

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